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Wir lassen uns nicht mundtot machen!
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Wir lassen uns nicht mundtot machen!
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Wenn Konzerne für Profit Wale, Igel, Vögel und Urwälder bedrohen, müssen wir für sie sprechen – denn sie haben keine eigene Stimme. Doch den Konzernen ist dieser Widerspruch ein Dorn im Auge. Ihre neue Waffe? Einschüchterungsklagen – um Kritiker mundtot zu machen!
Wir sind den Konzernen lästig geworden
Millionen Menschen stehen für die Umwelt – und gemeinsam haben wir über Jahrzehnte große Erfolge für die Umwelt erreicht: Wir haben erreicht, dass der Ozonloch-Zerstörer FCKW und mehrere Bienenkiller-Pestizide verboten wurden. Wir haben Ölbohrungen am Amazonas-Riff und die Zerstörung nordischer und tropischer Wälder verhindert. Wir decken immer auf, wenn hinter Konzern-Versprechen nichts als Konsument:innen-Täuschung und Greenwashing steckt. Das hat die Konzerne so richtig wütend gemacht. Sie wollen keine Kritik, sie wollen ungestört Profit machen können. Und jetzt haben sie ein Mittel entdeckt, um uns alle mundtot zu machen.
666 Millionen Strafe für friedlichen Protest
Das Werkzeug heißt SLAPP – und die englische Abkürzung erinnert nicht zufällig an das Wort für „Ohrfeige“: Diese Klagen sollen die Beteiligung der Öffentlichkeit beenden, sie mit Anwält:innen und Drohungen einschüchtern. Ein besonders dramatisches Beispiel gab es Anfang 2025 in den USA: Greenpeace USA wurde nach der Klage eines Ölbaron zu einer Strafe von 666 Mio. Dollar verpflichtet – weil wir den Protest der Sioux gegen eine Pipeline unterstützt haben, die ihr Trinkwasser gefährdet. Es ist der Missbrauch des Rechtsstaats für Mobbing durch Konzerne und er kann für die Betroffenen existenzbedrohend sein.
Auch Europa ist nicht sicher – aber es gibt eine Chance!
Die Gefahr ist auch bei uns real: Bereits in mehreren Europäischen Staaten wurde ähnliches versucht! Der rumänische Energieminister sieht das Skandal-Urteil in den USA sogar als Vorbild und hat aufgerufen, Umweltorganisationen maximal zu verklagen. Doch wir können uns wehren: Die EU hat jetzt eine Richtlinie gegen Einschüchterungsklagen erlassen. Jetzt geht es darum, dass sie rasch von den einzelnen Ländern umgesetzt wird!
Bevor bedrohte Wale, Igel und Vögel ihre Stimme verlieren: Bitte unterschreibe die Petition für eine rasche und konsequente Umsetzung der Anti-SLAPP-Richtlinie in Österreich!
Disclaimer
* Pflichtfelder. Der Petitionstext im Wortlaut. Wir achten auf Ihre Privatsphäre (Näheres finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen). Die Einwilligung zur Kontaktaufnahme können Sie jederzeit widerrufen, und zwar via E-Mail an service@greenpeace.at oder postalisch an Greenpeace, Wiedner Hauptstraße 120-124, A-1050 Wien.