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Der grüne Wiederaufbau der Ukraine

Die politischen und infrastrukturellen Entscheidungen, die nach dem Krieg getroffen werden, bestimmen die Zukunft der Ukraine in den nächsten 10 bis 20 Jahren.

Bernhard Obermayr, 
Geschäftsführer von Greenpeace Österreich

Um die nachhaltige Stromversorgung der Ukraine in den Jahren nach dem Krieg sicherzustellen, ist ein flächendeckender Ausbau von Wind-, Wasser- und Solaranlagen unerlässlich. Leider sind technische Berufe auch hier nach wie vor männlich dominiert. Viele der potenziell infrage kommenden Fachkräfte wurden verletzt, sind im Krieg gefallen oder befinden sich an der Front, um ihr Land gegen den russischen Angriff zu verteidigen.

Deshalb haben Greenpeace und Women in Tech Ukraine eine Initiative gestartet, um Frauen zu Solarinstallateurinnen auszubilden. Gegen das Gefühl von Ohnmacht und Mutlosigkeit, für den nachhaltigen Wiederaufbau ihres Heimatlandes. Die kostenlosen Kurse kombinieren technische Theorie mit praktischer Schulung. Die Teilnehmerinnen erhalten professionelle Zertifikate, die sie für Jobs bei führenden Energieunternehmen qualifizieren – und ihnen die Chance geben, den Wiederaufbau aktiv zu gestalten.

Kindergarten Eröffnung Hostomel

 

Wie wichtig unser Einsatz für erneuerbare Energien ist, zeigt sich auch an der akuten Bedrohung durch Atomreaktoren in der Ukraine. In Saporischschja wurde erstmals ein AKW militärisch besetzt, in Tschernobyl die Schutzhülle beschädigt und die Energiezufuhr anderer Reaktoren mehrfach unterbrochen. Dieses Risiko betrifft nicht nur die Ukraine, sondern ganz Europa.

Greenpeace absolvierte mehrere Missionen in der Sperrzone von Tschernobyl. Das Team führte unabhängige Strahlungsmessungen durch, dokumentierte die Folgen der Besatzung und testete neue Methoden zur Erforschung der langfristigen Auswirkungen. Die Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse für die Sicherheit vor Ort und helfen dabei, die Gefahren besser einzuschätzen.

Gleichzeitig leisten wir Überzeugungsarbeit bei Entscheider:innen und der Öffentlichkeit. Hier schließt sich der Kreis zu unserer konkreten Aufbauarbeit: Der grüne Wiederaufbau ist auch eine Strategie, um Atomenergie zu verhindern.

 

Wald Ukraine

 

Für den Wiederaufbau spielen die kommenden Generationen eine entscheidende Rolle. Sie tragen Hoffnung und Zuversicht für die Zukunft ihres Landes. Die Förderung junger, klimabewusster Menschen war schon immer ein zentraler Hebel unserer Arbeit.

Genau deshalb intensivieren wir unsere Jugendarbeit in der Ukraine. Der Aufbau unseres Jugendzentrums in Kiew war ein wichtiger Meilenstein: Hier werden Eigeninitiative und Selbstwirksamkeit gefördert sowie Wissen zu Klima, Umwelt und Gesellschaft vermittelt. Junge Menschen, Aktivist:innen und lokale Initiativen entwickeln Projekte, nehmen an Workshops, Vorträgen und Diskussionsrunden teil und handeln gemeinsam für das Wohl des Planeten. Zugleich ist das Zentrum ein sicherer Zufluchtsort für junge Ukrainer:innen, die innerhalb des Landes vor dem Krieg geflüchtet sind und sich nach Normalität und sozialem Austausch sehnen.

 

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10.000 €

helfen, die Biodiversität in der Ukraine zu schützen. Dazu gehören die Erfassung kriegsbedingter Schäden, die Unterstützung von ukrainischen Initiativen und erste Maßnahmen zur Wiederherstellung der Natur.

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50.000 €

finanzieren eine geplante Forschungsarbeit zur Energiezukunft und Sicherheit in der Ukraine. Diese Ergebnisse sind essenziell, um der mächtigen Atom- und Gaslobby argumentativ entgegenzutreten.

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100.000 €

treiben den Ausbau erneuerbarer Energien in der Ukraine aktiv voran. Sie ermöglichen die Umsetzung neuer Solarprojekte, Weiterbildungen für grüne Technologien und die Gestaltung der öffentlichen Debatte.

Ihre Spende macht den Unterschied!

„Ihre Spende kann dem ukrainischen Greenpeace-Team Aufwind geben, um weiterführende, nachhaltige Projekte ins Leben zu rufen. Die Ukraine hat die historische Chance, den Weg zu einer klimafreundlichen, unabhängigen Energieversorgung zu gehen. Seien Sie ein Teil davon und unterstützen Sie jetzt! Kontaktieren Sie mich gleich für ein persönliches Gespräch.“

Katharina Sowa
Fundraising Managerin
Groß- und Projektspenden
Greenpeace

+43 664 192 55 74
katharina.sowa@greenpeace.org

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