Greenpeace Altkleider-Tracking

Das Greenpeace-Investigativteam hat in 20 Kleidungsstücke je zwei GPS-Tracker eingenäht und an verschiedene Altkleiderfirmen gespendet. Die Karte zeigt, wo die gespendete Kleidung gelandet ist.

Kleidungsstücken könnten von Menschen weitergenutzt worden sein.

legte ein Paar Stiefel zurück. Das Ende der Reise war in Pakistan.

landeten in Afrika (Elfenbeinküste, Tunesien, Kamerun).

Das Altkleider-Tracking-Projekt

Das Greenpeace-Investigativteam hat in 20 Kleidungsstücke je zwei GPS-Tracker eingenäht und an verschiedene Altkleiderfirmen gespendet. Die übermittelten Standort-Daten wurden zwischen Juni 2024 und März 2025 (Ende der Projektlaufzeit) verfolgt. 

Gespendet wurde die Kleidung an zehn verschiedenen Standorten bei sechs großen Altkleiderfirmen:

  • I:CO & Looper Textile Co.: Je zwei Stück in Filialen der Konzerne Mango (I:CO) und H&M (Looper Textile Co.).
  • Texaid: Ein Stück per Paketversand und zwei Stück in Altkleidercontainer.
  • Öpula: Zwei Stück in Spendencontainer des Roten Kreuzes und drei Stück in Spendencontainer von Kolping.
  • FCC Textil2Use GmbH und Humana: Jeweils vier Stück in zwei verschiedene Container pro Firma.
Eine Landkarte zeigt wo die Kleidungsstücke gelandet sind

Ergebnisse im Detail

Insgesamt legten die 20 Kleidungsstücke in einem Jahr knapp 81.000 Kilometer zurück – das entspricht zwei vollständigen Erdumkreisungen.

Die weiteste Strecke absolvierten die lilafarbenen Stiefel. Sie legten bis zu ihrem Zielort in Pakistan 11.300 Kilometer zurück. Eine schwarze Jacke landete ebenfalls in Pakistan und war 10.200 Kilometer unterwegs. Platz 3 ging an eine kurze weiße Hose, die in Kamerun landete und 9.700 Kilometer zurückgelegt hat.

Weitere Details zu den Wegen der einzelnen Kleidungsstücken, auch sortiert nach Unternehmen, bei dem die Stücke gespendet wurden, sind im Report aufgeschlüsselt. 

Report herunterladen

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