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Anrufaktion: Kanzler Nehammer, sagen Sie Nein zu EU-Mercosur
Das geplante Handelsabkommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten wäre eine Katastrophe für Menschen und Umwelt. Damit europäische Konzerne mehr Autos und giftige Pestizide in Südamerika verkaufen können, soll die südamerikanische Landwirtschaft im Gegenzug mehr Zugang zum europäischen Markt erhalten.
Mitte Juli findet ein großes Gipfeltreffen zwischen den EU-Staaten und den Ländern Südamerikas statt. Bei diesem Treffen sollen die Weichen für den Abschluss des Gift- und Hormonfleisch-Pakts gestellt werden.
Große Anrufaktion im Bundeskanzleramt
Bitte rufen Sie im Bundeskanzleramt bei Kanzler Karl Nehammer an und sagen Sie, wie wichtig es Ihnen ist, dass der EU-Mercosur-Pakt nicht umgesetzt wird.
Wichtig: Lassen Sie sich versichern, dass Bundeskanzler Nehammer beim Gipfeltreffen der EU mit den Mercosur-Ländern alles dafür tun wird, um den zerstörerischen Pakt endgültig zu kippen. Nur so können wir den Mercosur-Pakt stoppen!
Jetzt im Bundeskanzleramt anrufen:
+43 1 53115-0
Darum muss der Pakt gestoppt werden!
EU-Mercosur würde das Bauernsterben in Österreich noch weiter beschleunigen, denn er würde die österreichischen Bäuerinnen und Bauern einem massiven Preisdruck aussetzen: Unsere heimischen Landwirtinnen und Landwirte müssten unweigerlich mit Fleisch und Zucker zu Dumpingpreisen konkurrieren. Denn im Mercosur-Raum gelten deutlich schwächere Standards als bei der Produktion hierzulande und das macht die Herstellung von beispielsweise Fleisch um einiges günstiger.
Laut einer erst kürzlich veröffentlichten Studie könnte sich mit Inkrafttreten des Handelspakts der Import von Rindfleisch aus dem südamerikanischen Staatenbund bis 2030 sogar verdoppeln. Dies würde auch in Österreich unweigerlich dazu führen, dass die heimischen Landwirt:innen noch weiter unter Druck geraten.
Pestizide, deren Einsatz in der EU bereits verboten ist, werden von europäischen Konzernen wie Bayer und BASF hergestellt und u.a. nach Südamerika exportiert. Im Zielland werden sie versprüht und gefährden Menschen und Natur vor Ort. Allein in Brasilien werden über 150 Pestizide eingesetzt, die in der EU - aus gutem Grund - verboten sind. Häufig werden diese großflächig mit Flugzeugen auf den Plantagen versprüht. Mit dem Import von Lebensmitteln aus diesen Ländern landen die Rückstände der Gifte dann wieder bei uns am Teller.
Der Handelspakt EU-Mercosur würde den Giftkreislauf zwischen der EU und Südamerika weiter beschleunigen. Denn mit dem Abkommen sollen etwa die Zölle auf 90 Prozent der EU-Chemikalienexporte, darunter auch Pestizide, fallen. Der Pakt würde daher unweigerlich dazu führen, dass noch mehr giftige Ackergifte auf den Feldern Lateinamerikas und mit dem Import der Lebensmittel folglich auch auf unseren Tellern landen.
So könnte das Gespräch verlaufen: Reaktionen und Argumente
Umso wichtiger ist es daher auch, dass Bundeskanzler Nehammer auf EU-Ebene deutlich macht, dass dieses “Nein” auch gehört wird. Er muss dafür sorgen, dass die EU-Kommission nicht mit dem Teilen des Abkommens (“Splitting”) das eindeutige Veto Österreichs aushebelt. Österreich und damit Bundeskanzler Nehammer, der für Österreich beim EU-Mercosur-Gipfel dabei sein wird, muss sich beim Gipfeltreffen am 17. und 18. Juli ganz klar gegen den Handelspakt einsetzen.
Eine Krisen- und Ernährungssicherheit werden wir durch den Handelsvertrag mit den Mercosur-Staaten nicht herstellen. Immerhin hat uns ja gerade die Coronakrise und jetzt auch der Krieg in der Ukraine gezeigt, dass wir auf regionale Produktion setzen müssen, um eine Krisensicherheit gewährleisten zu können.
Der Beipackzettel, den die EU unter dem Vorwand von Klima- und Umweltschutz an den Handelspakt angehängt hat, ist nicht mehr als ein grüner Anstrich und das Papier, auf dem er geschrieben steht, ist nicht wert. Die Zusatzvereinbarung wird sich keinesfalls positiv auf die massive Abholzung von Wäldern oder den Klimawandel auswirken. Ganz im Gegenteil: das EU-Mercosur-Abkommen wird die ökologischen und sozialen Probleme in Lateinamerika nur noch weiter verschärfen, da es bei Verstößen keine echten Sanktionen vorsieht.
Das geplante Handelsabkommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten wäre eine Katastrophe für Menschen und Umwelt. Damit europäische Konzerne mehr Autos und giftige Pestizide in Südamerika verkaufen können, soll die südamerikanische Landwirtschaft im Gegenzug mehr Zugang zum europäischen Markt erhalten.
Mitte Juli findet ein großes Gipfeltreffen zwischen den EU-Staaten und den Ländern Südamerikas statt. Bei diesem Treffen sollen die Weichen für den Abschluss des Gift- und Hormonfleisch-Pakts gestellt werden.
Große Anrufaktion im Bundeskanzleramt
Bitte rufen Sie im Bundeskanzleramt bei Kanzler Karl Nehammer an und sagen Sie, wie wichtig es Ihnen ist, dass der EU-Mercosur-Pakt nicht umgesetzt wird.
Wichtig: Lassen Sie sich versichern, dass Bundeskanzler Nehammer beim Gipfeltreffen der EU mit den Mercosur-Ländern alles dafür tun wird, um den zerstörerischen Pakt endgültig zu kippen. Nur so können wir den Mercosur-Pakt stoppen!
Jetzt im Bundeskanzleramt anrufen:
+43 1 53115-0
Darum muss der Pakt gestoppt werden!
EU-Mercosur würde das Bauernsterben in Österreich noch weiter beschleunigen, denn er würde die österreichischen Bäuerinnen und Bauern einem massiven Preisdruck aussetzen: Unsere heimischen Landwirtinnen und Landwirte müssten unweigerlich mit Fleisch und Zucker zu Dumpingpreisen konkurrieren. Denn im Mercosur-Raum gelten deutlich schwächere Standards als bei der Produktion hierzulande und das macht die Herstellung von beispielsweise Fleisch um einiges günstiger.
Laut einer erst kürzlich veröffentlichten Studie könnte sich mit Inkrafttreten des Handelspakts der Import von Rindfleisch aus dem südamerikanischen Staatenbund bis 2030 sogar verdoppeln. Dies würde auch in Österreich unweigerlich dazu führen, dass die heimischen Landwirt:innen noch weiter unter Druck geraten.
Pestizide, deren Einsatz in der EU bereits verboten ist, werden von europäischen Konzernen wie Bayer und BASF hergestellt und u.a. nach Südamerika exportiert. Im Zielland werden sie versprüht und gefährden Menschen und Natur vor Ort. Allein in Brasilien werden über 150 Pestizide eingesetzt, die in der EU - aus gutem Grund - verboten sind. Häufig werden diese großflächig mit Flugzeugen auf den Plantagen versprüht. Mit dem Import von Lebensmitteln aus diesen Ländern landen die Rückstände der Gifte dann wieder bei uns am Teller.
Der Handelspakt EU-Mercosur würde den Giftkreislauf zwischen der EU und Südamerika weiter beschleunigen. Denn mit dem Abkommen sollen etwa die Zölle auf 90 Prozent der EU-Chemikalienexporte, darunter auch Pestizide, fallen. Der Pakt würde daher unweigerlich dazu führen, dass noch mehr giftige Ackergifte auf den Feldern Lateinamerikas und mit dem Import der Lebensmittel folglich auch auf unseren Tellern landen.
So könnte das Gespräch verlaufen: Reaktionen und Argumente
Umso wichtiger ist es daher auch, dass Bundeskanzler Nehammer auf EU-Ebene deutlich macht, dass dieses “Nein” auch gehört wird. Er muss dafür sorgen, dass die EU-Kommission nicht mit dem Teilen des Abkommens (“Splitting”) das eindeutige Veto Österreichs aushebelt. Österreich und damit Bundeskanzler Nehammer, der für Österreich beim EU-Mercosur-Gipfel dabei sein wird, muss sich beim Gipfeltreffen am 17. und 18. Juli ganz klar gegen den Handelspakt einsetzen.
Eine Krisen- und Ernährungssicherheit werden wir durch den Handelsvertrag mit den Mercosur-Staaten nicht herstellen. Immerhin hat uns ja gerade die Coronakrise und jetzt auch der Krieg in der Ukraine gezeigt, dass wir auf regionale Produktion setzen müssen, um eine Krisensicherheit gewährleisten zu können.
Der Beipackzettel, den die EU unter dem Vorwand von Klima- und Umweltschutz an den Handelspakt angehängt hat, ist nicht mehr als ein grüner Anstrich und das Papier, auf dem er geschrieben steht, ist nicht wert. Die Zusatzvereinbarung wird sich keinesfalls positiv auf die massive Abholzung von Wäldern oder den Klimawandel auswirken. Ganz im Gegenteil: das EU-Mercosur-Abkommen wird die ökologischen und sozialen Probleme in Lateinamerika nur noch weiter verschärfen, da es bei Verstößen keine echten Sanktionen vorsieht.