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Asbest-Alarm: Stoppt das Gift vor unserer Haustür!
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Asbest-Alarm: Stoppt das Gift vor unserer Haustür!
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Es ist schon in geringen Mengen für Mensch, Tier und Umwelt hochgefährlich: Asbest. Eingeatmet, können die winzigen Fasern tödliche Krankheiten verursachen. Deshalb ist Asbest auch seit 1990 streng verboten. Doch während wir uns in Sicherheit wiegen, landet das tödliche Gift mitten in unserem Alltag – mit Wissen der Behörden.
Asbestgefahr in Ostösterreich
Greenpeace-Tests haben aufgedeckt: Viele Orte in Ostösterreich sind großflächig und massiv mit Asbest belastet! Nach Hinweisen aus der Bevölkerung haben wir 50 Proben genommen, unter anderem von Streusplitt; die meisten bestehen zu über 50 Prozent aus Asbest. Unter den Entnahmeorten sind der Asfinag-Rastplatz Mogersdorf, Bahnhöfe in Breitenbrunn und Weiden am See, ein Steinbruch in Pilgersdorf sowie ein Parkplatz im ungarischen Bozsok. Besonders stark waren Staub- und Pflanzenproben in der Steinbruchgemeinde Badersdorf belastet.
Hochgefährliches Mineral
Die Gefahr durch Asbest ist lange bekannt. Sie ist tödlich. Schon wenige Fasern eingeatmeter Asbest können in der Lunge chronische Entzündungen und Vernarbungen (Asbestose) verursachen und das Risiko für tödliche Krebsarten massiv erhöhen. Die Krankheiten treten oft erst nach 15 bis 40 Jahren auf und gelten als unheilbar. Es hat einen Grund, warum das Material nur mit größter Vorsicht zu behandeln ist.
Behörden ignorieren die Gefahr
Trotz der bekannten Gefahren wurde im Burgenland weiter asbesthaltiges Gestein abgebaut – mit Wissen der Behörden. Das unter Gefahr für die Arbeiter abgebaute Material wurde als Schotter, Bausand, Asphaltbeimischung, Sand und Streusplitt in Umlauf gebracht. So fuhren Kinder mit Scootern im asbestverseuchten Skatepark, direkt neben einer Klinik gehen Patient:innen neben belastetem Schotter. Bei dieser Klinik wurden bislang die höchsten Asbestmengen in der Luft gefunden. Und neben der Kinderrutsche am McDonald’s Spielplatz in Oberpullendorf haben Kinder möglicherweise mit faustgroßen Asbestbrocken gespielt!
Höchste Zeit, Asbest zu stoppen!
Wir müssen die Gefahr für unsere Gesundheit ein für alle Mal stoppen! Besonders gefährliche Anwendungen von Asbestgestein, etwa Rollsplitt oder frei herumliegender Asbestschotter, müssen rasch und vorsichtig entfernt werden. Die betroffenen Steinbrüche müssen dauerhaft geschlossen bleiben und der Verkauf sämtlicher asbesthaltiger Produkte und Materialien – etwa auch Abbauprodukte aus Steinbrüchen – im Chemikalienrecht verboten werden. Zudem braucht es bundesweit strengere Kontrollen auf Asbest.
Räumen Sie mit uns auf: Bitte unterzeichnen Sie jetzt die Petition!
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Ja, ich will die Asbest-Bedrohung stoppen.
Greenpeace-Tests haben aufgedeckt: Viele Orte in Ostösterreich sind großflächig mit Asbest belastet, darunter Schotterwege, Parkplätze, die Straße neben einer Klinik und sogar ein Spielplatz. Durch Abrieb gelangen Fasern in die Luft, die eingeatmet werden können – schon geringe Mengen erhöhen die Krebsgefahr massiv. Wir fordern die sofortige Sperrung belasteter Orte und ein lückenloses Verbot. Hilf mit, die Asbest-Gefahr zu stoppen – unterzeichne die Petition!
Disclaimer
* Pflichtfelder. Der Petitionstext im Wortlaut. Wir achten auf Ihre Privatsphäre (Näheres finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen). Die Einwilligung zur Kontaktaufnahme können Sie jederzeit widerrufen, und zwar via E-Mail an service@greenpeace.at oder postalisch an Greenpeace, Wiedner Hauptstraße 120-124, A-1050 Wien.
Behörden ignorieren die Lebensgefahr
Bereits wenige eingeatmete Asbestfasern können Entzündungen und Vernarbungen (Asbestose) verursachen und das Risiko für tödliche Krebsarten drastisch erhöhen. Zu Recht ist das Gift schon seit 1990 streng verboten! Trotzdem wurde im Burgenland weiter asbesthaltiges Gestein abgebaut und etwa als Schotter vor unserer Haustür verteilt – mit Wissen der Behörden! In einem asbestbelastenden Steinbruch in Pilgersdorf fand sogar eine Katastrophenübung mit 447 Menschen statt!
Die meisten von über 50 unserer Proben aus dem Burgenland, der Steiermark, Niederösterreich und Ungarn bestanden zu über 50 Prozent aus Asbest. Das ist ein Skandal, denn schon ab einem Asbestanteil von 0,1 Prozent gilt Material als gefährlich!
Höchste Zeit, Asbest zu stoppen!
Wir müssen die Gefahr für unsere Gesundheit ein für alle Mal stoppen! Rollsplitt und frei herumliegender Asbestschotter müssen rasch und vorsichtig entfernt werden. Die betroffenen Steinbrüche müssen dauerhaft geschlossen bleiben und der Verkauf sämtlicher asbesthaltiger Produkte und Materialien – etwa auch Abbauprodukte aus Steinbrüchen – muss verboten werden. Zudem braucht es bundesweit strengere Kontrollen auf Asbest.
Räumen Sie mit uns auf: Bitte unterzeichnen Sie jetzt die Petition!
Häufig gestellte Fragen
Mit Ihrer Unterschrift unterstützen Sie den Einsatz von Greenpeace für:
- Eine rasche und sichere Entfernung der besonders kritischen Anwendungen von Asbestgestein, wie etwa Rollsplitt oder frei herumliegender Asbestschotter.
- Ein Sanierungskonzept für die besonders exponierten Anrainergemeinden der betroffenen Steinbrüche sowie ein freiwilliges Gesundheitsmonitoring für die dortigen Bewohner:innen.
- Eine dauerhafte Schließung der vier betroffenen Steinbrüche im Burgenland.
- Ein lückenloses Verbot des Inverkehrbringens von allen asbesthaltigen Produkten, einschließlich Bergbauprodukten.
- Die Einführung eines bundesweiten Richtwertes für die Asbestbelastung der Luft, ab dem nach Asbestquellen gesucht wird, und die Verpflichtung, diese zu entfernen.
- Eine Unterstützung von Privatpersonen bei der Entfernung von Asbestmaterial von ihren Grundstücken.
- Eine umfassende Veröffentlichung aller relevanten Infos durch die Behörden.
- Die lückenlose Aufklärung des Asbestskandals.
Je mehr Unterschriften wir sammeln, desto stärker können wir Druck auf Verantwortliche ausüben. Wir fordern lautstark die sofortige Sperrung belasteter Orte und ein lückenloses Verbot. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass wir auf Spielplätzen, Straßen und anderen öffentlichen Orten wieder sicher vor Asbest sind. Unsere bisherigen Erfolge zeigen: Wenn viele Menschen zusammenstehen, können wir viel bewegen!