Zerstörtes Korallenriff für Surfevent? Schluss damit!
Jetzt Petition unterzeichnen!
Ein Teil des farbenprächtigen Korallenriffs von Teahupo‘o in Tahiti wurde für einen Surfwettbewerb von wenigen Tagen während der Olympischen Spiele unwiederbringlich zerstört, um einen tonnenschwere Kampfrichterturm mitten ins Riff zu bauen. So wurde das jahrhundertelang gewachsene Riff schwer beschädigt – in einer Zeit, wo Korallenriffe bereits weltweit an erhöhten Meerestemperaturen, Überfischung und Wasserverschmutzung leiden! Schluss mit jeder weiteren mutwilligen Zerstörung! Bitte unterzeichnen Sie jetzt die Petition für echte Nachhaltigkeitskriterien im Sport!
Direkt am Korallenriff wird für wenige Tage ein eigener Kampfrichterturm errichtet. Für dessen Fundamente wurde in den Lagunenboden gebohrt, auf den dann tonnenschwere Betonblöcke von einem Lastkahn herabgelassen wurden. Schon bei den Vorarbeiten hat dieser Schaden am Riff angerichtet, weil das Wasser für den Kahn zu seicht war. So wird das über viele Jahrhunderte gewachsene Riff und sein wertvolles Meeresökosystem irreversibel beschädigt.
Korallenriffe sind weltweit bedroht – und jetzt dürfen sie auch noch mutwillig zerstört werden? Schluss damit! Surfen ist ein naturnaher Sport, und immer mehr Surferinnen und Surfer setzen sich für die Umwelt ein. Es geht nicht, dass ein Surfwettbewerb zur Umweltzerstörung beiträgt. Deshalb fordern wir von den großen Sportverbänden wie dem Olympischen Komitee echte Nachhaltigkeitskriterien.
Schützen wir Korallenriffe vor weiterer Zerstörung: Unterzeichnen Sie jetzt die Petition für echte Nachhaltigkeitskriterien im Sport!
Im Rahmen der Olympischen Spiele von Paris finden im Juli und August in Tahiti Surfwettbewerbe statt. Um die Fundamente eines neuen Kampfrichterturms zu errichten, wurde am Korallenriff von Teahupo’o in den Lagunenboden gebohrt und von einem Lastkahn tonnenschwere Betonblöcke in den Arbeitsbereich hinabgelassen. Doch weil das Wasser zu seicht ist, beschädigte der Lastkahn schon in den ersten Vorarbeiten das Riff. Das über viele Jahrhunderte gewachsene Riff und das wertvolle Meeresökosystem werden durch die Konstruktion irreversibel beschädigt.
Korallenriffe sind die artenreichsten Lebensräume der Meere – ein Drittel der Meereslebewesen lebt in ihnen. Sie sind für die marinen Ökosysteme unersetzlich. Doch sie sind vom Aussterben bedroht: Bei steigenden Temperaturen bleichen sie aus und sterben ab. Eingriffe für Bauten, Übertourismus, Verschmutzung, Überfischung und Dynamitfischen zerstören weite Teile dieser Riffe.
Es ist eine Priorität, diese Ökosysteme vor menschlichen Aktivitäten zu schützen.
Das kann so nicht weitergehen! Deshalb fordern wir von allen internationalen Verbänden (IOC, FIFA, FIS, UEFA usw.), den Sport endlich wieder grün zu machen.
- Keine Zerstörung von Ökosystemen für Sportevents. Gletscher, Korallenriffe und andere über Jahrhunderte und Jahrtausende gewachsene Ökosysteme dürfen nicht mehr für Events demoliert werden.
- Weiternutzung bestehender Anlagen, Neubauten nur mit Konzept. Viel zu viele Großevents haben Anlagen hinterlassen, die zu Ruinen verkommen. Statt immer neue Anlagen zu bauen, sollen Nachhaltigkeitskriterien angewandt werden.
- Minimierung von Flugreisen. Veranstaltungen müssen so angelegt werden, dass Flüge zwischen einzelnen Veranstaltungsorten auf das Minimum reduziert werden. Veranstaltungen sollen auch nahe an den Fans stattfinden, statt aus Prestigegründen in Ländern fernab der großen Fangemeinschaften abgehalten zu werden.
- Kein Greenwashing, keine Kompensationen, sondern Vermeidung von Umweltschäden. Werbung ist kein Ersatz für Nachhaltigkeit, und angerichtete Umweltschäden können nicht „kompensiert“ werden – sie müssen vermieden werden.
- Nachhaltigkeitscheck für Sponsoren. Veranstalter dürfen Sponsoren erst erlauben, sich durch Assoziation mit beliebten Events ein gutes Image zu verpassen.
- Erstellung und Anwendung eines universellen Nachhaltigkeitskonzeptes für Sportveranstaltungen, das in Zusammenarbeit von Sportverbänden und Umweltschutzorganisationen erstellt und kontrolliert wird. Dies soll alle genannten Punkte und Aspekte der Veranstaltung bis hin zu Merchandise umfassen.
- Einhaltung von Menschenrechts- und Sozialstandards, Standards als Basis für Veränderung. Veranstaltungen dürfen nicht mehr mit Menschenrechtsverletzungen einhergehen. Dies muss auch in Bewerbungen berücksichtigt werden.
- Bekenntnis zur Verantwortung in der Vorbildrolle. Große Sportveranstaltungen sind wichtige Teile des Lebens vieler Menschen. Internationale Sportverbände haben die Kraft, einen positiven Einfluss auszuüben, und sollten diesen nutzen.
Mit deiner Unterschrift zeigst du den Sportverbänden, was du von Naturzerstörung im Namen des Sports hältst. Sport und Natur sind kein Widerspruch – und je mehr Unterschriften wir sammeln, desto klarer können wir den Sportverbänden IOC, FIFA, FIS und Co. zeigen, dass das so nicht weitergehen darf!