Morgens kein Zwitschern, kein Flattern mehr vor dem Fenster. Wir merken erst, was wir verlieren, wenn es still ist. Der Spatz am Fensterbrett, die Schwalbe unterm Dach, der Mauersegler in der Luft – sie verschwinden leise. Und das viel zu schnell.
Sag mir, wo die Vögel sind
Versiegelte Flächen, glatte Fassaden, aufgeräumte Parks: Unsere Städte und Gemeinden werden zu vogelfeindlichen Betonwüsten. Spatzen hungern, weil sie kaum noch natürliche Wiesen mit Würmern finden. Dazu gibt es keinen Platz mehr für ihr Staub- und Wasserbad. Schwalben und Mauersegler kreisen erschöpft über Häuser, weil es zu wenig Nahrung gibt.
Auch BirdLife schlägt Alarm: Auf dem Land hungern die Kiebitz-Küken in ihren Nestern, weil Pestizide massenhaft Insekten töten. Monokulturen ohne Hecken und Blumenwiesen bieten weder Schutz noch Futter und auch an begradigten Flüssen suchen Vögel vergeblich nach sicheren Rückzugsorten. Schon die Hälfte der Feldvögel ist verschwunden!
Der schillernde Eisvogel, der Flussuferläufer – beide vom Aussterben bedroht. Auch die Bestände von Graureiher, Mehlschwalbe und Wanderfalke sind im Sturzflug! Wenn wir jetzt nichts tun, verstummt das Zwitschern um uns für immer.
Holt die Natur zurück!
Die Lösung liegt auf der Hand: Wir müssen die Natur zurück in die Stadt, auf unsere Felder und an unsere Flüsse holen. Wo wir Flächen entsiegeln, Hecken pflanzen und Lebensräume schaffen, reagieren Vögel sofort. Am Liesingbach ist der Eisvogel wieder heimisch, am Wienfluss zeigt sich der Graureiher – diese Erfolge beweisen: Geben wir der Natur Raum, retten wir die Vögel!
Doch die Zeit läuft uns davon: Das Vogelsterben ist ernst und das Zwitschern darf nicht verstummen! Die Politik reagiert bisher viel zu langsam. Werden Sie mit uns laut – unterschreiben Sie jetzt für mehr Natur und Platz für unsere Vögel!
Jetzt Petition unterzeichnen und Vögeln ihren Lebensraum zurückgeben!