Die österreichische Vogelwelt war einmal bunt und vielfältig. Die Vögel zwitscherten fröhlich, schwirrten umher, holten emsig Nahrung für ihre Küken. Doch in unserem Land ist es still geworden – in Österreich verhungern die Vögel.
Hungrig und heimatlos: Vögel verschwinden in Massen
Vögel finden keine Nahrung und keinen Platz für die Aufzucht ihrer Küken mehr. Die industrielle Landwirtschaft zerstört artenreiche Landschaften für artenarme Monokulturen, in denen nur eine einzige Pflanzenart wächst. Der horrende Einsatz von giftigen Spritzmitteln tötet Raupen, Schmetterlinge, Käfer oder Wildbienen – die Futterquelle für Vögel! Und seit 1989 sind bereits fast 75% der Insekten verschwunden. Die Vögel verhungern deshalb qualvoll und finden in den eintönigen Feldern der Agro-Industrie obendrein keine Verstecke mehr für ihre Nester!
Das Ausmaß des Vogelsterbens ist gewaltig
In Österreich leben nur noch halb so viele Feldlerchen wie noch vor wenigen Jahren: Laut der Vogelschutzorganisation BirdLife zeigen mehr als 50 Prozent der 66 heimischen, in der Agrarlandschaft lebenden Brutvogelarten eine überwiegend negative Entwicklung. So ist zum Beispiel der Bestand von Vögeln wie der Feldlerche seit 20 Jahren um mehr als 40 Prozent geschrumpft, drei Viertel der Rebhühner sind bereits Geschichte, die prächtigen Kiebitze und Ortolane sind vom Aussterben bedroht – und die wundervollen Blauracken sind überhaupt fast aus Österreich verschwunden! Eine Vogelart nach der anderen geht verloren! Es reicht!
Uns bleibt nicht mehr viel Zeit!
Je mehr sich die Landwirtschaft industrialisiert, desto mehr Vögel werden sterben. Doch Vögel und Insekten sind wesentlich für eine intakte Natur – und damit für uns Menschen. Schließlich hängt auch unser Leben von den Bestäubern unseres Obstes und Gemüses ab! Wir brauchen endlich eine Landwirtschaft, die Natur, Tier und Mensch in den Mittelpunkt stellt, anstatt sie skrupellos zu zerstören und auszubeuten!
Für die Rettung der Vögel: Höchste Zeit für eine nachhaltige Landwirtschaft – unterzeichnen Sie jetzt die Petition!