7 vom Aussterben bedrohte Tiere in Österreich
Versteckt in den Wäldern, Feldern und Flussauen Österreichs leben Tiere, deren Zukunft auf Messers Schneide steht – lernen Sie jetzt 7 gefährdete Tiere in Österreich kennen, die dringend unsere Aufmerksamkeit brauchen.
1. Feldhamster – Baumeister in Trikolore
Der Feldhamster trägt ein auffälliges Fell in Braun-, Weiß- und Orangetönen, das ihm hilft, sich in den verschiedenfarbigen Feldlandschaften zu tarnen. Er ist ein kleiner Nager mit besonderen Backentaschen, in denen er Pflanzen, Samen, Feldfrüchte und auch Insekten sammelt. Seine unterirdischen Bauten, die er energisch gegen Eindringlinge verteidigt, gräbt er in offenen Feldern und halboffenen Landschaften. Besonders bedroht ist der Feldhamster durch die Bodenversiegelung und intensiv genutzten Ackerbaugebiete Niederösterreichs und Oberösterreichs.
2. Hirschkäfer – der Riese unter den Käfern
Mit bis zu neun Zentimeter Länge ist der Hirschkäfer der größte Käfer Europas. Sein charakteristisches „Geweih“ sind vergrößerte Mandibeln, die den Männchen eine imposante Erscheinung verleihen. Er lebt in Laubwäldern, wo er in abgestorbenem Holz seine Eier ablegt. Dort verbringen die Larven mehrere Jahre, bis sie als prachtvolle Käfer schlüpfen. In Österreich ist er vor allem in den naturnahen Laubwäldern des Wienerwalds und der Alpenregion gefährdet.
Österreich verliert seine Tiere! Eisvögel finden kaum noch Brutplätze, Glühwürmchen keine natürlichen Wiesen und das Zuhause der Feldhamster verschwindet unter Beton. Doch mit wenigen gezielten Maßnahmen können wertvolle Lebensräume renaturiert werden – und die Tiere können wieder ein Zuhause finden.
Bevor es zu spät ist: Bitte unterzeichne die Petition für ein lebendiges Österreich, in dem Tiere genug Platz zum Leben finden!
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Petition unterzeichnen3. Eisvogel – die schillernde Schönheit am Wasser
Mit seinem leuchtenden Blau und Orange ist der Eisvogel ein wahrer Paradiesvogel. Er liebt klare, fischreiche Gewässer, an deren Ufern er seine bis zu einen Meter langen Brutröhren gräbt. Vom Wasser aus unauffällig im Blattwerk versteckt, beobachtet er mit seinem spitzen Schnabel geduldig kleine Fische und Insektenlarven, die er blitzschnell aus dem Wasser holt. Besonders selten und gefährdet ist der Eisvogel heute in den stark regulierten Flusslandschaften Niederösterreichs und der Steiermark.
4. Wiedehopf – der bunte „Stinkevogel“ mit Federkrone
Der Wiedehopf ist ein echter Blickfang: seine orangebraune Federhaube und der lange, gebogene Schnabel machen ihn unverwechselbar. Er jagt große Insekten, Spinnen und sogar kleine Eidechsen in offenen, warmen Landschaften. Wenn seine Jungvögel bedroht werden, verteidigen sie sich mit einem übelriechenden Sekret – was dem Wiedehopf den Spitznamen „Stinkevogel“ eingebracht hat. In Österreich kommt er vor allem in Streuobstwiesen und Weinbaugebieten des Burgenlands und der Steiermark vor, wo er zunehmend gefährdet ist.
5. Feuersalamander – der schwarz-gelbe Nachtwandler
Mit seinem auffälligen schwarz-gelben Muster huscht der Feuersalamander nachts durch feuchte Laub- und Mischwälder. Tagsüber versteckt er sich unter Totholz oder in Erdlöchern, nachts jagt er Insekten und Würmer in der Nähe kühler Bachläufe. Seine Larven wachsen in sauberen, kühlen Gewässern heran, bevor sie an Land gehen. In Österreich kommt er vor allem in den Alpenregionen Salzburgs und Tirols vor, doch Lebensraumverlust macht ihm dort zu schaffen.
6. Luchs – die scheue Großkatze der Alpen
Der Luchs ist Europas größte Katzenart und ein Meister der Tarnung. Sein rotbraunes Fell mit schwarzen Flecken, die Pinselohren und der kurze Schwanz machen ihn einzigartig. Mit seinen großen Pfoten schleicht er lautlos durch schneebedeckte Wälder und jagt Hasen, Rehe und auch Füchse. Die Alpenregionen Tirols, Vorarlbergs und Kärntens sind die letzten Rückzugsgebiete des Luchses in Österreich, wo er vor allem durch Straßenverkehr und illegale Jagd bedroht ist.
7. Glühwürmchen – die magischen Lichter der Sommernacht
Wenn in warmen Sommernächten kleine Lichter durch die Luft tanzen, sind das Glühwürmchen – eigentlich Leuchtkäfer. Während die Männchen durch die Nacht fliegen, warten die Weibchen mit sanftem Licht auf die Paarung. Nach der letzten Reise sterben die erwachsenen Tiere, doch ihre Larven leben mehrere Jahre und ernähren sich von Schnecken. Glühwürmchen sind ein funkelndes Zeichen für intakte, naturnahe Waldränder und Wiesen, die heute aber immer seltener werden – besonders in Niederösterreich und im Waldviertel.
Schluss mit der Naturzerstörung: Bitte unterzeichnen Sie die Petition für ein lebendiges Österreich, in dem Tiere genug Platz zum Leben finden!